Zwölfter Tag: Abschied von unsrer absoluten Lieblingsunterkunft.

Im August 2018 auf dem Eifelsteig kamen wir zum ersten mal in den Genuss dieser wunderbaren Ferienwohnung in Gladbach.

Ebenerdig gelegen (ein erfreuliches Zuckerl für müde Wanderbeine), geräumig und mit allem und mehr Komfort ausgestattet – als z. B. bei mir zu Hause – hatten wir von Anfang an das gute Gefühl, eher bei Freunden als bei Fremden zu logieren. Das lag natürlich an den herzlichen und unkomplizierten Gastgebern Anita und Toni, mit denen wir uns auf Anhieb so gut verstanden.

Gern wären wir länger geblieben, aber die nächste Etappe nach Kordel rief.

Im August 2019 dann auf unsrer (privaten) Säubrennerroute (44km) kam uns Anita mit dem Auto in Bruch abholen und ersparte uns grässliche, zusätzliche Regenkilometer. Da ließen wir doch gern ein paar Tage Füße und Seele baumeln und wurden obendrein von den Beiden – nicht nur – im kuschligen Wintergarten verwöhnt.

Dieses mal waren wir, angesichts der Katastrophe, besonders froh wieder unser ruhiges Refugium zu beziehen. Toni fand uns auch gleich ca. 5 min nach Ankunft ziemlich erschöpft (Rucksack ablegen, Schuhe aus) auf der geliebten Bank vorm Haus sitzend, und nochmal 3 min später stießen wir vier mit eiskalten Stubbis an.

Was für ein Empfang!
Zum letzten mal für uns.

Anita und Toni wollen etwas “ruhiger treten” und haben das Haus – mitsamt der Ferienwohnung – verkauft. Wir zwei Rentner können sie gut verstehen und wünschen ihnen, allerdings ein klein bißchen wehmütig, einen gelingenden Neustart, nicht zuviel, aber auch nicht zuwenig zu tun zu haben und natürlich Gesundheit, Gesundheit, Gesundheit.

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