EINE Entspannungsmöglichkeit

Immer wieder äußern Freund/innen ihre „Bewunderung“ über unsre Wander-„Leistung“. Aussagen wie: „Ich könnte das nicht“ oder: „In eurem Alter“ oder auch „ganz schön mutig!“ schmeicheln natürlich erstmal, und die erwanderten Kilometer machen sicher Eindruck- auch auf uns-hinterher!

Herbert und ich sind zwei Rentner mit jeder Menge Zeit und kaum noch Verpflichtungen- es kann also los gehen-sehr gern zu Fuß und wir sind ja auch noch recht gut auf Denselbigen unterwegs. Wir lieben es in der Natur zu sein, genießen die Stille im Wald, das Zwitschern der Vögel, das Krabbeln der kleinen Krabbeltiere, den Duft der Blumen und Bäume.Unsere unterschiedlichen Wahrnehmungen der Umgebung reichern dabei die Gespräche an- sofern da noch Luft bleibt. (Bergauf z.B.)

Ganz besonders erwähnenswert aber, unsrer Erfahrung nach, ist die zunehmende Abwesenheit von Sorgen beim Wandern: Es geht ja täglich nur um den nächsten Schritt, den nächsten Berg, das nächste Tal, die lockenden kleinen Teepäuschen, ob wir es vor dem Gewitter noch in die Unterkunft schaffen, und wer zuerst duschen darf. Und abends ist man/frau so müde- da lohnt sich kein Streit.

Will sagen:
Wir machen einfach das, was wir Alle am liebsten machen:Nämlich entspannen. Für uns liegt dazu im Wandern ein Riesenpotential. Wenn der Eine oder die Andere eine ähnliche Entspannung mit Computerspielen oder Fernsehn, mit Seele in der Hängematte oder aufm Sofa baumeln lassen, mit dem Hund Gassi gehen, mit Drogen, mit Lesen oder Stricken, mit Essen und Kochen oder Basteln, Tanzen oder Arbeiten (usw usw) erreicht, so ist das genauso viel wert- Hauptsache es gibt gute Laune zum Teilen und kräftigen Liebes-Zuwachs. (Alte Hippie Weisheit)

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